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Messerpflege

Jeder liebt es...

...das scharfe Messer. In der Küche oder auf Tour, eine scharfe Schneide ist immer ein Genuss. Damit die Klinge, eines der ältesten Werkzeuge und Gebrauchsgegenstände des Menschen, auch sinnvoll ihren Zweck erfüllt, sollte sie regelmäßig gepflegt werden. Das ein paar Tröpfchen Öl (z.B. Ballistol) die Funktion eines Scharniers bei Klappmaeesern am Leben erhalten und die Wasserbeständigkeit von Holz erhöhen, versteht sich ja von selbst. Ein schöner Nebeneffekt ist, dass dabei die Maserung von wertvollen Griffschalenhölzern, wie Olive oder Maserbirke, erst richtig zur Geltung kommt.

Je nach Einsatzzweck hat die Schneide eines Messers einen bestimmten Schnittwinkel - etwa von 10° bei Rasiermessern bis 30° bei Ausbeinmessern. Je flacher der Winkel ist, desto schärfer ist das Messer. Im Gegenzug werden sehr scharfe Klingen schneller stumpf. Bei einem Rasiermesser reichen dazu schon die Haare einer Rasur, beim Ausbeinmesser führt auch der häufige Kontakt mit Knochen erst nach langer Nutzung zu einem Verlust an Schärfe. Beim schneiden "verbiegt" sich die äußerste filigrane Kante der Schneide. Diese kann und sollte regelmäsig mit einem Wetzstahl wieder aufgerichtet werden. Je öfter man dies macht, desto seltener muß mit dem Schleifstein richtig nachgeschärft werden! Außerdem hält die Klinge

reine Übungssache...

Lässt sich die Schneide mit dem Wetzstahl nicht mehr ausreichend scharf machen, dann ist es an der Zeit die Klinge wieder auf Vordermann zu bringen. Das Schärfen von Messern ist für jeden erlernbar. Man muss sich auch nicht in zenbuddistischer Meditation üben, ein wenig Geduld und Zeit ist da schon völlig ausreichend.

Schleifen mit Stein...

Klassisch werden Messer auf einem flachen Stein geschliffen. Hier gibt es viele unterschiedliche Kunst- und Natursteine. Künstliche Steine haben meist eine gröbere Seite für den Grobschliff und eine feine Seite für den Feinschliff, welcher de Klinge die letzte Schärfe gibt. Grundsätzlich sollte man nicht unbedingt den billigsten Stein verwenden, da diese oft zu grob sind, schnell uneben werden oder nur wenig Material abtragen.
Mit einem Schleifmittel (i.d.R. Wasser oder Öl) wird während dem Schärfen auf dem Stein eine Paste erzeugt. Das Messer sollte entgegen der Schnittkante immer im gleichen Winkel über den Stein gezogen werden. Je größer die Fläche des Schleifsteins ist, desto einfacher und konstanter lässt sich der richtige Winkel halten, das ist gerade bei großen Messern sinnvoll.

   

 

...und immer dran denken:

 

"Das Messer hat eine Schneide - keine Drücke!"

Öffnungszeiten

Mo-Fr:   10-19 Uhr
 Sa:       10-18 Uhr

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Gute Ideen sind anziehend!